- Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Helmuth Weers (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von Film-, Video-, Schnitt-, Regie- sowie KI-gestützten Medienleistungen.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
- Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die Erstellung audiovisueller Inhalte (z. B. Imagefilme, Dokumentationen, Social-Media-Content), Schnitt- und Postproduktionsleistungen sowie KI-gestützte Bild- und Videoproduktionen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
- Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle zur Durchführung erforderlichen Inhalte, Informationen und Materialien rechtzeitig zur Verfügung.
Der Kunde versichert, dass er über sämtliche erforderlichen Rechte an bereitgestellten Materialien verfügt.
Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
- Nutzungsrechte
Der Auftragnehmer bleibt Urheber der erstellten Werke.
Der Kunde erhält – sofern nicht anders vereinbart – ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.
Erweiterte Nutzungen (z. B. internationale Nutzung, TV-Ausstrahlung, Paid Ads, zeitlich unbegrenzte Nutzung) bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
Rohmaterial (Footage, Projektdateien) ist nicht Bestandteil des Vertrages und verbleibt beim Auftragnehmer, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
- Buyout-Regelung
Ein vollständiger Rechtekauf (Buyout) ist nur wirksam, wenn er ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Ohne Buyout verbleiben sämtliche weitergehenden Nutzungsrechte beim Auftragnehmer.
- KI-gestützte Leistungen
Bei Einsatz von KI-Tools (z. B. für Bildgenerierung, Videoerstellung oder Postproduktion) können Ergebnisse variieren.
Der Auftragnehmer schuldet kein exakt reproduzierbares Ergebnis.
Der Kunde erkennt an, dass KI-generierte Inhalte in Einzelfällen rechtlichen Einschränkungen unterliegen können (z. B. Urheberrecht, Persönlichkeitsrechte).
- Vergütung und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.
Sofern nicht anders vereinbart:
- 50 % bei Auftragserteilung
- 50 % nach Fertigstellung
Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug fällig.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
- Abnahme
Der Kunde hat das Werk innerhalb von 10 Werktagen nach Lieferung zu prüfen.
Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt das Werk als abgenommen, sofern der Kunde zuvor auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurde.
- Korrekturschleifen
Im Angebot sind – sofern nicht anders vereinbart – bis zu zwei Korrekturschleifen enthalten.
Weitere Änderungen werden gesondert berechnet.
- Stornierung
Bei Stornierung durch den Kunden gelten folgende Ausfallhonorare:
- bis 14 Tage vor Produktionsbeginn: 25 %
- bis 7 Tage: 50 %
- weniger als 48 Stunden: 100 %
Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.
- Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
- Daten und Archivierung
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Daten oder Projekte dauerhaft zu archivieren.
Eine Haftung für Datenverlust ist ausgeschlossen, sofern dieser nicht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruht.
Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten verantwortlich.
- Gewährleistung
Der Kunde hat offensichtliche Mängel unverzüglich nach Lieferung anzuzeigen.
Bei berechtigten Mängeln erfolgt zunächst eine Nachbesserung.
- Referenznutzung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke zu Eigenwerbezwecken zu verwenden (z. B. Website, Showreel), sofern nichts anderes vereinbart wurde.
- Datenschutz
Es gelten die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
- Gerichtsstand und Recht
Es gilt deutsches Recht.
Gerichtsstand ist Moers.
- Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
Stand: 01/2025
